Du Hurrensohn!

Ich fahre eine Gast abholen. In einem „nicht deutschen“ Club. Ich komme rein. Den Gast kenne ich. „Oh Gott denke ich mir, nicht. Bitte nicht!“.

Doch, leider!

Ich sehe wie er rüberschaut. Zu mir. Dann wieder zum Clubbesitzer und sagt: „Mit dem fahre ich nicht. Ich möchte im Auto rauchen!“.

Der Clubbesitzer nickt mit dem Kopf als wolle er sagen:“ Doch, doch du darfst rauchen!“

Der vermeindliche Gast sagt:“ Nein, ich möchte rauchen und das darf ich nicht!“

Ich sage dann zum Clubbesitzer – da der vermeindliche Gast etwas sehr tief ins Glas geschaut hat – „dann rufe ich ein anderes Taxi an. In meinem Auto keine Zigaretten und kein Alkohol.“

Plötzlich steht der Ckubbesitzer auf kommt um die Theke auf mich zu, schreit mich an und sagt:“ Jetzt, reichts aber. Das ist ein Stammgast und wenn er rauchen will, dann darf er das!“

„Nicht in meinem Auto!“ antworte ich. Bevor ich weiter sprechen kann, schreit er mich mich an und sagt:“ Es ist nicht dein Auto, es gehört Z….“. „Ja, sage ich und er hat mir ausdrücklich gesagt:“ Kein Alkohol und keine Zigaretten!“. „Mir scheiß egal sagt er was Z…will“.

Ich merke dass die Situation sehr spannungs geladen ist. Ich drehe mich um – noch ganz ruhig – sage „Dann gehe ich wieder!“

Plötzlich fängt der Clubbesitzer mir zu sagen:“ Du Hurrensohn, ich f…e deine Mutter. Bastard“ und vieles andere. In mir brodeltes es. Früher – ja früher – hätte ich dafür umgeschlagen ohne überhaupt mit der Wimper zu zucken. Ja früher! Da kannte ich die GFK nicht. Sie war es die mich zurückhält. Der vermeindliche Gast stimmt in die Stimmung des Clubbesitzers mit ein und wiederholt das was er gesagt hat. Wie ein Papagei!

Innerlich kochte ich und dennoch blieb ich ruhig. So ruhig, – trotz der Anspannung – dass ich mich selbst wunderte. Im Auto konnte ich dann nicht anders. Ich rief meinen Kollegen an – die Zentrale – und erzählte ihm alles. ich glaube der KOllege musste wohl das Telefon 1/2 Meter von seinem Ohr halten. „In diesen scheiß Laden gehe ich nicht mehr. Schaut zu wen ihr da hinschickt, doch die scheiß Ausländer sollen gucken wie sie nach Hause kommen. Un din Zukunft werde ich auch ncith dort hin fahren. Da kann mich der Z… kündigen. Das ist mir wurscht.“

Als ich das alles ins Telefon rausgebrüllt habe ging es mir wieder gut. sehr gut!

(c) georg mouratidis
Habt ihr auch Geschichten die ihr im Taxi erlebt habt?
Wollt ihr sie hier veröffnetlichen?
Egal ob Taxifahrer oder Taxigast! 
Schickt sie mir an georg.mouratidis@seiderdubist.de
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