„Neunundzwanzigneunzig…“

„…bitte“ sage ich zum Fahrgast und zeige auf die Uhr.

Der Fahrgast kruschtelt in seinem Geldbeutel, zieht einen 20 und einen 10 Euroschein gibt sie mir und sagt: „Machen Sie 29,50“.

Ich schaue auf die Taxi-Uhr schau auf die zwei Scheine die er mir gegeben hat und sage ganz verwundert: „Ähm, der Fahrpreis ist 29,90. Sie müssen mir 29,90 geben!“

Sie schaut mich ganz irritiert an, als wollte Sie sagen, „reicht Ihnen das als Trinkgeld nicht?“.

Ihr Begleiter auf dem Rücksitz meldet sich mit: “ Mensch Coniiiiiiiiiiiiiiie, sag einfach ‚passt so!'“.

Sie schaut mich jetzt verwirrter an als zuvor und sagt: „Passt so!“ und steigt aus!

Ob SIe es wirklich verstanden hat weiß ich nicht. Ich fands auf jeden Fall lustig und wert festgehalten zu werden. Wenn ich bedenke, dass es schon Fahrgäste gab, die mich auf den Cent genau bezahlt haben, ist es doch mal was ganz anderes, oder? 🙂

(c) georg mouratidis

Habt ihr auch Geschichten die ihr im Taxi erlebt habt? 
Wollt ihr sie hier veröffnetlichen?
Egal ob Taxifahrer oder Taxigast!
Schickt sie mir an georg.mouratidis@seiderdubist.de
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3 Gedanken zu „„Neunundzwanzigneunzig…“

  1. Pingback: Der Zehn Euroschein | taxiaffair

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