Die Jahre die er mir voraus hat und die mir fehlen!

00:30

„Wir müssen zur Kirche im Ezach! Danach nach Gebersheim und danach nach Höfingen.“
„Wir müssen gar nix. Das Einzige was wir müssen ist sterben!“

„Das stimmt allerdings. Wir sollten zur Kirche im Ezach!“

„Sollen ist ein formelles muss. Also schon wieder müssen!“

Die Jungs im Auto lachen!

„Klugscheisser, ich weiß!“

„Wie kann ich es dann sagen ohne muss oder soll zu benutzen?“

„Wir möchten zur Kirche im Ezach. Danach nach Gebersheim und dann weiter nach Höfingen bitte!“

Stille!

„Das hört sich natürlich sehr viel anders an!“ und jetzt lachen die Jungs im Auto.

„Das sind die Jahre die er mir voraus hat und die mir fehlen!“ sagt der junge Mann.

„Schön und weise ausgedrückt“ sage ich.

Und wieder lachen wir im Auto und unterhalten uns über die Gäste und die Erlebnisse als Taxifahrer in der Nacht in Leonberg.

(c) georg mouratidis

Habt ihr auch Geschichten die ihr im Taxi erlebt habt? 
Wollt ihr sie hier veröffnetlichen?
Egal ob Taxifahrer oder Taxigast!
Schickt sie mir an georg.mouratidis@seiderdubist.de
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Ein Gedanke zu „Die Jahre die er mir voraus hat und die mir fehlen!

  1. Die, welche schwierige, dunkle, verflochtene, zweideutige Reden zusammensetzen, wissen ganz gewiss nicht recht, was sie sagen wollen, sondern haben nur ein dumpfes, nach einem Gedanken erst ringendes Bewusstsein davon: oft aber wollen sie sich selber und anderen verbergen, dass sie nichts zu sagen haben.
    Arthur Schopenhauer

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