Eine merkwürdige Frage

Gast: „Können Sie schon fahren?“
Ich: „Ja, und das schon seit 30 Jahren!“

(c) georg mouratidis

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Das Quiz-Taxi war wieder unterwegs

Ich hole sechs – na, es waren sieben, Jugendliche von der Berufschule ab. Sie wollen zur Bank. Geld abheben. Einer kennt mich offensichtlich und sagt: „Na, wollen wir wieder Quiz-Taxi spielen?“. „Bist du sicher?“ frage ich. „Ja, doppelt oder nix!“ sagt er.

„Möchtest du nicht die anderen erstmal fragen?“
Er fragt und alle sind einverstanden.

„Ok“ sage ich „kein Google und kein Internet!“

„Sahra mach dein Handy aus“ sagt er. Sahra macht das Handy aus!

„Also“ sage ich.

„Ein Mann geht in die Stadt. Es kommen ihm 4 Hunde entgegen. Vier Frauen mit je 4 Kinder. Wieviele Beine gehen in die Stadt? Wenn wir am Ziel angekommen sind, möchte ich EINE Zahl von euch!“

Sie grübeln, denken, babbeln Zahlen vor sich:“ 0, 14, 30, 16,…“

Als wir am Ziel angekommen sind, sage ich:“ Also, eine Zahl bitte!“

Mein Beifahrer sagt: „Null!“

„Falsch“ sage ich. Ich gebe Ihnen die Lösung und sie gehen von dannen 😀

Was ist nun die richtige Zahl?

(c) georg mourtidis

Wie „Bumsen“ nur mit „n“

„Georg, weißt du wo in Böblingen das Krankehaus ist?“
„Nein, weiß ich nicht!“
„Ok, du fährst auf der Autobahn Richtung Singen. Dann fährst du nicht die erste Richtung Sindelfingen raus, sondern die zweite. Richtung Böblingen. An der großen Kreuzung links und an der nächsten wieder rechts. Dann siehst du das auch schon. Verstanden?“

„Ja, aber hats du mir keine Adresse?“

„Ich glaube die Strasse heißt Bunsenstr. Wie Bumsen nur mit n“.

Ich habe so lut und herzhaft gelacht. Auf welche Eselsbrücken manche kommen. Aber es hat geholfen. Es ist tatsächlich die „Wie Bumsen nur mit n“ Strasse.

(c) georg mouratidis

2012 in review

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 7.800 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 13 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Auge oder nicht Auge

Spätabends am Halteplatz Kesselbrink, seinerzeit: ZOB( zentraler Omnibushalteplatz) in Bielefeld. Wie oft kurz vor Theaterschluss, sind die Taxen aufgereiht. Inzwischen bin ich an „Eins“, die Seitenfenster geöffnet. Schummriges Licht von trüben Laternen so zähe Nacht. Wankende Gestalten hasten vorbei. Ein männliches Wesen beugt sich vom zu mir “Nehmen Sie auch Männer mit Glasaugen mit?“ Ich halte es für einen dummen Spruch und reagiere mit: „Na ja, wenn es denn sein muss?“ Gleichzeitig greift der Mensch in sein Gesicht, Richtung linkes Auge und weist dann auf seiner Handfläche ein Glasauge vor. Das Gesicht vor mir verwandelt sich mit der leeren Augenhöhle in eine Fratze, wie ich sie zuletzt im Horrorfilm sah. Sehe ich das wirklich? Ich, vorsichtig; “wohin darf ich Sie mit oder ohne Auge fahren? Wie gut, dass ich noch beide habe, und die sind hellwach, vielleicht können wir das auf dem Wege zum Fahrziel testen? „Nach Halle. Kennen Sie das Kalkwerk „ —?“ Dollarzeichen blitzen von meinen Augen: “ Klar, kenne ich das, bin doch von Oldendorf!“ Er steigt zu und ich fahre bald auf der Bundesstraße 68 in Richtung Halle – Osnabrück. Er sitzt still und ohne weiteres reden auf dem Rücksitz. Ich fahre durch Halle, frage dann, vorsichtig: „ Wo am Kalkwerk wohnen Sie?“ „Fahren Sie einfach an der Straße am Kalkwerk ab, dann die Straße rauf, dort wohne ich im linken Block.“ Ich wage ob der strengen Ansage nicht, zu widersprechen. Gibt es, seit ich denken kann nur einen Steinbruch dort. Ich biege also ab, es ist dunkel, die Schatten der Bäume an der Allee und das Gebaren meines Fahrgastes ängstigen mich mehr denn je. An der nächsten Kehre leuchten Straßenlampen und es erscheinen wie aus dem Nichts rechts und links zwei Hochhäuser. Der Fahrgast zahlt und steigt grinsend aus. Im Licht der Beleuchtung sehe ich zwei intakte Augen aus seinem Gesicht leuchten. „Ich kann Sie beruhigen. Wie Sie sehen, fehlt mir nichts, und außerdem ist Fasching, falls Sie das vergessen haben. Danke für die Fahrt“ Puh, mir fällt ein: Klar, Rosenmontag und ich war schon mindestens 10 Jahre nicht mehr in der Ecke. Wie die Zeit vergeht und nicht stillsteht!

Eingereicht von Barbara Dölker – Freiburg im Breisgau –

(c) georg mouratidis 
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Loch ohne Haare

„Hallo Günther! Nach Hause?“
„Ja, nach Hause!“
„Du atmest aber ganz schön schwer“ sage ich.
„Bin ja auch betrunken!“
„Du bist betrunken?“
„Ja und wie?“
„Kommst du mit dem Sicherheitsgurt zurecht? Hast du dich angeschnallt?“
„Nein, ich finde das Loch nicht!“
„Welches Loch?“
„Na das für den Gurt. Loch ohne Haare ist schon scheiße“ sagt Günther
„Na, heute sind eh fast alle rasiert. Also der Spruch zieht nicht mehr Günther!“
„Da hast du auch wieder Recht. Aber die Haare haben wenigstens die Richtung vorgegeben“ sagt Günther.

Da musste ich einfach mit Günther lachen!

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Scheiß Schluckauf!

00:27

„Sind Sie frei?“
„Ja!“
Der Gast – männlich – steigt ein.

„Sind Sie frei? Nein verheiratet!“
„Hihi, das ist auch eine schöne Antwort“ sagt der Gast.

„Nein, ich frei. In beider Hinsicht. Ich bin Single“.

„Wo darf ich Sie entführen?“
„Ditzingen! aber vorher muss ich zur Bank!“
„Ok!“

Wir fahren los.
Plötzlich macht der Gast so komische Geräusche.

„Oh, behalten Sie es bitte bei sich!“

„Oh, keine Angst. Das ist ein blöder Schluckauf. Mir geht es gut!“

„Egal was es ist. Bitte behalten Sie bei sich!“

Der Gast kann kaum reden. Er hat einen Schluckauf nach dem anderen.

„Scheiß Schluckauf“ sagt er

„Versuchen Sie mal mit offenem Mund zu schlucken!“

„Wie soll das bitte gehen?“

„Und dann haben Sie keinen Schluckauf mehr!“

Da ich mich auf die Straße konzentriere, kann ich nicht sehen ob er es gemacht hat oder nicht. Also frage ich: „Und, wollen Sie es versuchen?“

„Oh, ich habe schon. Und der ist tatsählich weg. Leg mich am Arsch. Der Schluckauf ist weg.“

„Tja, wir sind nicht nur Taxifahrer sondern auch Mediziner“ sage ich und wir lachen beide.

„Also, ich habe sovieles gehört wie der Schluckauf weg soll, aber das ist ja Hammer!“

Am Zielort angekommen holt er sich Geld vom Automaten, kommt zurück und bezahlt.

„Herzlichen Dank“ sage ich.

„Ich habe zu danken“ sagt er „wegen des Schluckaufs. VIELEN DANK!“

„Bitte, gern geschehen!“

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